Dinkel-Roggen-Brötchen über Nacht

Brötchen lange Teigführung

Heute habe ich seit längerem mal wieder Dinkel und Roggen für den Brötchenteig gemischt. Denn in letzter Zeit waren die Roggenvollkornbrötchen meine Lieblinge. Aber auch Mehl muss nicht ewig im Schrank stehen, lieber verbacken. Vielleicht sucht ihr ja noch nach einem tollen und vor allem außergewöhnlichen Geschenk aus Eurer Küche. Verschenk doch einfach mal selbstgebackene Brötchen oder Brote aus einem schönem Sauerteig. Ich verspreche Euch, die Beschenkten werden ein Strahlen in den Augen haben, wenn sie Euer Geschenk öffnen. Ich bin eh ein großer Freund von Geschenken, die man verwenden bzw. verbrauchen kann. Denn wer will schon ständig neue, kitschige Geschenke, die einfach keinen Platz in Eurem Wohnambiente finden wollen.

Also backt doch lieber. Und verschenkt handgemachte Lieblingsprodukte aus Euer Rezeptsammlung.

Ich habe hier nun ein Rezept für Dinkel-Roggenbrötchen für Euch. Sie brauchen durch das Anstellgut kaum Hefe, nur 1g für den gesamten Teig. Durch lange Teigführung reift der Geschmack und die Bekömmlichkeit wird stark verbessert. Wer zum Frühstück gern dunkle Brötchen mag, für den ist dieses Rezept perfekt, denn morgens werden die Brötchen einfach geformt und gebacken.

Also… Ihr benötigt neben Zeit und Geduld diese Zutaten.

Dinkel Roggen Brötchen

Portionen 15 Brötchen

Zutaten

Sauerteig

  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 g Wasser 40 °C
  • 40 g Anstellgut Ich habe Roggen verwendet

Autolyseteig

  • 600 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 g Dinkelmehl
  • 375 g Roggenvollkornmehl
  • 800 g Wasser warm

Hauptteig

  • Autolyseteig
  • 24 g Salz
  • Sauerteig
  • 1 g Frischhefe

Anleitungen

  1. Sauerteigzutaten gut vermischen und 3-4 Stunden bei ca. 26 °C reifen lassen. (Ich habe den Sauerteig in den etwas vorgeheizten Ofen gestellt)

  2. Autolyseteig ebenfalls gut vermischen und für 2 Stunden quellen lassen

  3. Nun Salz und Autolyseteig vermischen und danach den Sauerteig hinzugeben. Wenn alles gut vermischt ist den Teig bei Zimmertemperatur 4 Stunden ruhen lassen und danach über Nacht in den Kühlschrank stellen.

  4. Am nächsten Morgen einfach den Ofen auf 250 °C vorheizen und den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und Brötchen formen. Ich habe sie mit Schluss nach unten auf ein bemehltes Blech gelegt und oben eingeschnitten. 

  5. Die Brötchen nun für 10 min mit Wasserdampf bei 250°C backen. Danach den Ofen auf 210 °C stellen und für wenigstens weitere 25 min backen. Wenn ihr ein Gefäß mit Wasser für den Dampf verwendet, dann nehmt ihr es 5-10 min vor Backende aus dem Ofen. Dann werden die Brötchen schön knusprig.

Ihr könnt natürlich aus dem Teig auch zwei Brote backen. Ich backe lieber Brötchen, da ich sie super einfrieren kann und mir immer nach Bedarf welche aus dem Tiefkühler holen kann, die in zwei Stunden auftauen und ohne weiteres Aufbacken noch super frisch schmecken. Das kann ich nur empfehlen.

Wie macht Ihr das? Friert Ihr auch ein oder lasst Ihr sie lieber in einem Brotkasten bis sie alle verputzt sind? Das hängt ja auch immer von der Verbrauchsmenge ab.

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